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    Der Maldaner Kaffeehauskaffee





Unser Kaffeehauskaffee

Für guten Kaffee nimmt man sich Zeit

„Der Maldaner“ steht für regional und traditionell geröstete Spezialitätenkaffees für daheim. Wir wollen guten Kaffee noch besser machen und stellen den Geschmack bzw. die Geschmacksvielalft der verschiedenen Kaffeesorten wieder in den Mittelpunkt. Für guten Kaffee nimmt man sich Zeit – genau wie für einen guten Wein.

Unsere Kaffeebohnen sind sorgfältig ausgewählt, per Hand gepflückt, ohne Pestizide angebaut, fair gehandelt und in kleinen Margen im traditionellen Trommelröstverfahren wöchentlich frisch geröstet. Dadurch haben unsere Kaffees eine große Aromavielfalt und sind durch die lange und schonende Röstung sehr magenfreundlich.

<font color="#a92e29">Willhelm</font>

Willhelm

…ist eine traditionelle Filterkaffeemischung aus neun erlesenen Arabica-Kaffees. Die Bohnen stammen von weltweit ausgewählten Anbauländern wie Äthiopien, Kenia, Kolumbien, Nicaragua, Guatemala und wird im Langzeitröstverfahren mit Santos veredelt. Er besitzt eine spritzige fruchtige Note, gepaart mit einer leichten

Säure: 2/4 Körper: 3/4 Aroma: 3/4
Empfohlen für: Filtermaschine, Handfilter, Aufbrühen von Hand, Frenchpress, Siebträger

<font color="#a92e29">Guda Maria</font>

Guda Maria

… ist ein Sortenreiner Arabica aus Lampocoy, einem kleinen Kaffeeanbaugebiet im östlichen Hochland von Guatemala. Das feucht-kühle Mikroklima, in einer Höhe von 1.200m und verwitterten vulkanischen Böden, lassen einen hochwertigen Gourmet-Filterkaffee gedeihen. Der große Körper dieses Lagenkaffees verbindet sich in der Tasse zu einem Hochgenuss aus einer feinen Säure, sowie Noten von Schokolade, Karamell und Pekannuss. Durch seinen geringen Säureanteil ist er sehr magenfreundlich und ein fantastischer Kaffee für die French-Press.

Projektkaffee: Durch den Verkauf dieses Kaffes wird der Ausbau der Infrastruktur, des Schulsystems und der Gesundheitsstation in Lambocoy unterstützt - unser Beitrag zu einem fairen Handel.

Säure: 2/4 Körper: 4/4 Aroma: 3/4
Empfohlen für: French-Press, Handfilter

<font color="#a92e29">Helene</font>

Helene

…ist eine echte Spezialität aus äthiopischem Mokka gepaart mit Arabica Perlbohnen aus Kenia. Traditionell veredelt ergibt sich eine ausgewogene aromatische Komposition und mittelkräftig bis leicht dunkle Röstung mit wenig Säure. Helene eignet sich damit hervorragend für die Zubereitung von Kaffee- als auch Espresso-Spezialitäten in der Siebträgermaschine oder im Vollautomaten.

Säure: 2/4 Körper: 4/4 Aroma: 4/4
Empfohlen für: French Press, Mokka-Kanne, Handfilter,Siebträger, Kaffeemaschiene

<font color="#a92e29">Heinrich</font>

Heinrich

...ist ein sortenreiner Robusta-Espresso. Er ist im Schatten des indischen Waldes gereift und durch eine traditionelle Langzeitröstung veredelt. Er besitzt ein kräftiges Aroma und bringt einen schokoladig-nussigen Geschmack mit sich. Durch die Robustabohnen hat er eine natürliche kräftige Crema, die den Espresso erst richtig genussvoll macht. Mit dem geringen Säureanteil ist er dazu sehr verträglich.

Säure: 1/4 Körper: 4/4 Aroma: 3/4
Empfohlen für: Siebträger, Mokka-Kanne, Espressomaschine, Vollautomaten

<font color="#a92e29">Leopold</font>

Leopold

…ist eine typische süditalienische Espressomischung mit einem hohen Anteil an bester Robusta-Bohnen. Diese stammen aus Indien und Afrika, die Arabica-Bohnen aus Mittel und Südamerika. In der Langzeitröstung werden die Robusta Bohnen aus Indien und Afrika sowie Arabica Bohnen aus Mittel und Südamerika mit Santos und einer Prise Togo veredelt. Das Ergebnis - ein intensiver aromatischer feinbitterer Geschmack mit fester Crema und geringem Anteil an Säure.

Säure: 1/4 Körper: 4/4 Aroma: 4/4
Empfohlen für: Siebträger, Mokka-Kanne, Espressomaschine, Vollautomaten

 

Fragen im Überblick

Maldaner 1x1 - Infos für Gastgeber

 

Trommelröstung, was ist das und wie funktioniert es?

Bei der Trommelröstung handelt es sich um das älteste Röstverfahren. Dabei wird der Kaffee in einer sich drehenden Trommel je nach gewünschtem Röstgrad 16-20 Minuten geröstet. In unserem Fall der Filterkaffee ca. 16 Minuten, der Espresso ca. 18 Minuten. Die Wärmeübertragung geschieht indirekt durch den Kontakt mit der von außen beheizten Trommel und durch die in der Trommel aufgeheizten Luft.

Der wesentliche Vorteil der Trommelröstung gegenüber den verschiedenen anderen Arten wie z.B. dem Heißluftrösten ist, dass der ungewollte Teil der Säuren, welcher zu Beginn der Röstung am stärksten ist, mit der Zeit verschwindet. Weitere Vorteile der traditionellen Trommelröstung sind, dass der Geschmack und die Aromen sich bei langsamerer Röstung besser entwickeln und dass die Bohne bis auf ihren „Kern“ gleichmäßig durchgeröstet wird.

 

Was ist ein Projektkaffee?

Durch den Verkauf dieses Kaffes wird der Ausbau der Infrastruktur, des Schulsystems und der Gesundheitsstation unterstützt – unser Beitrag zu einem fairen Handel. Wir stehen ausserdem in einem direkten Kontakt mit dem Bauern. Unser Ziel ist es in Zukunft nur Projektkaffees anzubieten, die auf direktem Wege in einer persönlichen Handelsbeziehung mit uns zusammen arbeiten.

Wie entsteht das typische Kaffeearoma?

Das Anbaugebiet hat einen großen Einfluss auf das Aroma der Bohnen: Während afrikanische Züchtungen kräftig schmecken und sich zum Teil durch schwere Säuren auszeichnen, sind südamerikanische Züchtungen eher mild und enthalten weniger Säure, kommen allerdings mit intensivem Aroma daher. Jedoch können sich die typischen Aromen erst bei der Röstung voll entfalten. Durch die Hitze beim Röstprozess laufen chemische Reaktionen ab, durch die die Aromastoffe freigesetzt werden. Bislang wurden mehr als 900 verschiedene Kaffeearomen entdeckt. Beim Rösten ändert sich die Farbe der Bohnen von grün über gelblich bis zu hellen und dunklen Brauntönen (je nach Röstgrad) und werden dabei etwa doppelt so groß.

 

Was bedeutet: Säure, Körper und Aroma?

Über Geschmack lässt sich streiten – und über Körper und Aroma ebenfalls! Gerade in Bezug auf Genussmittel wie Kaffee sind die drei Begriffe recht abstrakt, hängen aber zugleich eng zusammen. Da sie individuell verscheiden wahrgenommen und bewertet werden, fällt eine exakte Beschreibung schwer. Was uns angenehm ist wird auch durch unsere kulturelle Prägung beeinflusst.

Aroma: Kaffee kann mehr als 800 natürliche Aromakomponenten enthalten und gehört damit in der Natur zur absoluten Spitzengruppe. An ihrem Aroma lassen sich auch die beiden meist verbreiteten Kaffeesorten unterscheiden. Arabica weist subtilere, feine Aromen auf, er duftet süßlich und fruchtig. Sein Aroma gilt unter Fachleuten als besonders ausgewogen. Robusta ist der intensivere Kaffee mit kräftigerem Aroma und einem erdigen Geruch.

Körper: „Körperliche“ Hinweise gibt es aber tatsächlich: Als Körper wird der Eindruck bezeichnet, den ein Getränk im Mund hervorruft z.B voll, rund oder wässrig, mager, grobkörnig, dünn.

Säure: Die Kaffeesäuren können einen fruchtigen- oder auch sauren Geschmack verursachen.

Wie frisch geröstet ist unser Kaffee?

Da wir stets nur in kleinen Margen rösten wird unser Kaffee mindestens einmal pro Woche frisch geröstet. So haben unsere Kunden stets ein frisches Produkt mit einem vollen Geschmack und wir können zusätzlich auf unnötige Plastikverpackungen verzichten.

Gerösteter Kaffee hat eine begrenzte Lebensdauer, über die Zeit oxidiert er und verändert sich im Geschmack. Nach ein paar Wochen fängt er an, flach und schal zu schmecken. Ein paar Monate später findest Du ihn im Supermarktregal.

 

Welcher Kaffee ist besonders magenfreundlich?

Alle unsere Kaffees sind sehr magenfreundlich. Gude Maria ist der verträglichste.

 

Warum empfehlen wir ganze Bohnen zu kaufen?

Wir empfehlen unseren leidenschaftlichen Kaffeetrinkern, den Kaffee bzw. Espresso stets als Bohne zu erwerben und ihn für jede Portion frisch zu mahlen. Zum einen bleiben die Aromen so länger erhalten und zum anderen kann der Mahlgrad den individuellen Trink-Vorlieben besser angepasst werden.

 

Wie lange ist mein Kaffee haltbar?

Sein größtes Aroma entfaltet unser Kaffee in einem Zeitraum, der rund vier Tage nach der Röstung beginnt und sechs Wochen lang andauert. Danach nimmt das Aroma langsam ab. Haltbar ist unser Kaffee bis zu 12 Monaten. Damit der Kaffee jedoch stets frisch ist verkaufen wir unsere Sorten nur in 250g Päckchen.

Wie unterscheiden sich die Kaffeesorten Arabica und Robusta?

Mehr als 120 Arten der Kaffeepflanzen sind bis heute bekannt. Doch nur zwei Arten und ihre zahlreichen verschiedenen Sorten sind für die internationale Kaffeeproduktion von Bedeutung.

Aus der Art Coffea arabica werden Arabica Sorten gewonnen. Sie wachsen vorrangig in hörten Lagen ab 800 Meter und machen annähernd 70 Prozent der Weltproduktion aus.

Die Art Coffea canephora bringt Robuste-Sorten hervor. Wie der Name verrät, sind diese Kaffeepflanzen deutlich robuster: Sie wachsen auch im Tiefland, vertragen höhere Temperaturen und sind weniger anfällig für Krankheiten. Robusta Bohnen in guten Espressomischungen sind verantwortlich für die schöne Crema und den starken Körper des Kaffees, Arabica punktet mit Geschmack und Aroma.

 

Wie lagere ich meinen Kaffee am besten?

Kaffee soll nicht im Gefrierfach oder Kühlschrank, sondern an einem schattigen, relativ kühlen Ort abgestellt werden. Luft nimmt dem Kaffee genauso wie Licht und Wärme etwas Aroma – wenn auch nur in kleinsten homöopathischen Dosen.

 

Sind die Kaffees bio-zertifiziert?

Ja und Nein; All unsere Kaffeebohnen werden ohne den Einsatz von Pestiziden angebaut und geerntet, jedoch verzichten wir bei manchen auf das Biozertifikat da wir mit sozialen Organisation zusammenarbeiten die sich ohne teures Biozertifikat um das Qualitätsmanagement kümmern. Die Bauern die schon eines haben, werden natürlich auch mit diesem im Verkauf ausgezeichnet.